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Diplomarbeit - sie ist fertig...

Diplomarbeit

In meiner Diplomarbeit beschäftige ich mich mit einer Entwicklung eines "Leitfaden für das Design von Interfaces auf Pocket PC".

Der Prototyp der Software war in der aktiven Erprobung im Notarztdienst Bonn Nord. Auch hier werden nur noch kleinere Änderungen vorgenommen werden müssen.

Im folgenden kann man sich einen Entwurf für ein Handbuch für eine Software, die zur Evaluation erstellt werden soll, ansehen.

Hier können sie erste "Entwürfe" des User-Interface ansehen.

Wie bei vielen Softwareprojekten ergeben sich während der eigentlichen Implementierung viele neue Aspekte, so dass diese Beschreibung nicht alle Features korrekt beschreiben wird. Es gibt aber trotzdem noch einen guten überblick über die Grundfunktionalität und die Idee des Programmes.

DOWNLOAD der Arbeit

Ich biete die Diplomarbiet für interessierte Leser auch zum Download an. Um allerdings ein wenig den Überblick zu behalten, wer, wann, wo und weshalb meine Arbeit verwendet, erstelle ich individuelle Download-Links, die problemlos per Mail angefordert werden können.

Nehmen Sie bitte über das Kontakt-Formular gerne Verbindung zu mir auf!


Dieses Dokument steht auch in seiner aktuellen Version online unter
www.bei-Priess.de/computer/da.php zur Verfügung. (Stand vom Mai 2002)

Notarzt-Dokumentation

1 Einleitung

Das Programm Notarzt-Einsatz wurde entwickelt, um Notärzten im Rettungs-Einsatz zu ermöglichen, direkt die Einsatzdaten, die sonst auf den Protokollen der DIVI notiert wurden, elektronisch zu erfassen. Dies ermöglicht eine schnellere Abrechnung, sowie eine erleichterte Qualitätskontrolle der erhobenen Daten und damit letztendlich auch eine Verbesserung der Behandlung des Notfallpatienten. Die Daten müssen nach dem Einsatz nicht mehr von dem Ärzten manuell in den PC übernommen werden, sondern sie sind schon während des Einsatzes elektronisch gespeichert worden und müsen nur noch automatisiert in den PC übernommen werden.

Als Hardware-Platform wurde für das Erfassungs-System ein sog. Pocket PC (PPC) gewählt, da dieser durch seinen geringen Platzbedarf "in jeder Notarzttasche" Platz findet (es wird derzeit ein iPAQ Pocket PC eingesetzt). Das eingesetzte Betriebssystem ist Windows CE, da unter anderem durch die weite Verbreitung des Windows Betriebssystemes die grundsätzlichen Merkmale der Ein- und Ausgabesteuerelemente den meisten Benutzern bekannt sein sollten.

2 Das Programm

2.1 Programm-Start

In ober oberen linken Ecke befindet sich (wie auch in den bekannten Windows-Systemen meistens unten links), eine Schaltfläche mit der das Startmenue aktiviert werden kann. Durch Wahl des Menuepunktes des hier beschriebenen Programmes wird die Einsatz-Erfassungssoftware gestartet.

2.2 Einsatz-Übersicht

In dem Übersicht-Fenster besteht die Möglichkeit neue Einsätze anzulegen, sowie mit noch im PPC gespeicherten Datensätzen diverse Aktionen (Nachbearbeitung, Drucken, ...) durchzuführen. Um Aktionen mit bestehenden Datensätzen durchzuführen muss in der Regel der betreffende Datensatz ausgewählt sein.

Unterhalb der Auflistung der gespeicherten Datensätze sind mehrere Befehlsschaltflächen (Knöpfe) angeordnet, die folgende Möglichkeiten bieten:

2.2.1 Neuer Einsatz

Ein neuer Datensatz wird angelegt. Wie Sie einen Datensatz bearbeiten sehen Sie in Kapitel 3 .

Intern wird zu dem Datensatz gespeichert welcher Benutzer zu welcher Uhrzeit den Datensatz angelegt hat. Der Einsatz bekommt neben der von der Leitstelle vergebenen Datensatznummer (die die Ärzte manuell eingeben müssen, da diese Zahl via Funk übertragen werden soll) auch eine laufende Einsatznummer.

2.2.2 Datensatz bearbeiten

Ein in der Auswahl gespeicherter Datensatz kann wiederholt geöffnet und nachbearbeitet werden, indem die Anwender in der Listen-übersicht der Einsätze auf die linkeste Spalte der Zeile tippen. Nun können in dem bestehenden Datensatz weitere Änderungen und Ergänzungen vorgenommen werden. Es stehen die gleichen Möglichkeiten der Einsatzbearbeitung zur Verfügung, wie auch bei der Eröffnung eines neuen Einsatzes. Wie Sie einen Datensatz bearbeiten, sehen Sie in Kapitel 3.

Zu jedem Datensatz wird weiterhin intern gespeichert welcher Benutzer zu welcher Uhrzeit Änderungen an einem Datensatz vorgenommen hat.

2.2.3 Datensatz drucken

Wird der PPC in die im NEF befindliche Docking-Station gesteckt, die mit einem Notbook verbunden ist, so wird ein 'noch icht gedruckter Datensatz' dorthin übertragen. Ein mit dem Notebook konnektierter Drucker erstellt ein papiernes Protokoll, welches, nachdem der Arzt es unterschrieben hat, im Krankenhaus abgegeben werden kann.

2.2.4 Daten transferieren

Damit die Patienten-Daten zur Abrechnungsstelle gelangen und die medizinischen Daten zur Auswertung genutzt werden können, müssen die Datensätze am Standort in den Kommunikations-PC eingespielt werden. Dazu stecken Sie den PPC in die dafür vorgesehene Dockingstation und starten das entsprechende Programm auf dem Kommunikations-PC. Betätigen Sie die Schaltfäche zum Starten des Transfers. Für jeden übermittelten Datensatz gibt der PC zur Kontrolle einen kurzen Signalton aus. Nach dem Transfer in den PC sind die Daten im PPC gelöscht und werden automatisiert zur Abrechnungsstelle weitergereicht und zur medizinischen Auswertung verarbeitet. Dies wird (nach Möglichkeit) in beiden Devices (PC und PPC) durch eine Anzeige und/oder einen abschliessenden Signalton bestätigt.

2.2.5 Reanimation

Um im Falle einer Reanimation auch die Möglichkeit zu bieten, ergonomisch - ohne die üblichen Daten, die bei derartigen Einsätzen zweitrangig behandelt werden - die Messwerte zeitlich zu erfassen, sowie die durchgeführten Massnahmen zeitlich zu dokumentieren, wurde diese Schaltfläche in der Übersicht eines geöffneten Einsatzes angeordnet. Das Fenster bietet dann nur die für die Reanimation üblichen Massnahmen und Ergebnisse in kompakter, übersichtlicher Form. Mehr zu dieser Option können Sie in einem späteren Kapitel sehen.

3 Einsatzerfassung

3.1 Der "normale" Einsatz

3.1.1 Allgemeines zum Erfassungs-Hauptfenster

Das Fenster ist logisch (und optisch) in drei zusammgehörige Einheiten geteilt:

  • eine Leiste von Schaltflächen (rechte Bildschirmseite), die die Eingabe von Personalien und anderen medizinischen Daten des Erstbefundes erlauben,
  • ein (nicht direkt editierbares) Textfeld, in dem eine Übersicht über die letzten wichtigen Verlaufsdaten gegeben wird (linke Bildschirmseite oben)
  • und 3 Befehlsschaltflächen, die wiederholt die Eingabe von Verlaufsparametern erlauben.

Um während der Eingabe der Daten dem Benutzer anzuzeigen, ob in einem der Untermenues noch Eingaben notwendig sind, werden die entsprechenden Befehlsschaltflächen fett dargestellt, wenn noch keine Daten eingegeben wurden.

Um den Benutzer an eine möglichst kontinuierliche Dokumentation der Messwerte zu erinnern, wird in einem konfigurierbaren Zeitraum nach Eintrag eines Messwertes eine akustische Warnmeldung ausgegeben, die eine erneute Dokumentation eines Kreislaufparameters (Blutdruck, Herzfrequenz, ...) ermahnt.

Es gibt für einen Einsatz sog. Pflichtfelder, die in JEDEM Einsatz angegeben werden müssen. So lange diese Eingaben fehlen, wird die Befehlsschaltfläche fett dargestellt. Sind die Pflichtfelder ausgefüllt, fehlen aber noch Daten, die auch eingegeben werden sollten, so ändert sich die Schriftart der Schaltfläche in kursive Schrift. Sind alle notwendigen Daten erhoben, so ist die Darstellung der Schrift auf den Schaltflächen 'normal' (nicht fett und nicht kursiv).

Durch Betätigen des OK-Knopfes (in der oberen rechten Bildschirmecke) wird die Einsatzbearbeitung abgeschlossen. Bei neuen sowie bei den nachbearbeiteten Datensätzen werden Plausibilitäts-Tests durchgeführt: Es wird geprüft, ob die Pfilchtfelder ausgefüllt sind und ob der Abschluss der Einsatzbearbeitung durchgeführt werden kann. Ist dies nicht der Fall, so wird eine Fehlermeldung ausgegeben und die Einsatzbearbeitung muss so lange fortgesetzt werden, bis die Einsatzbearbeitung (auch im Sinne des Programmes) abgeschlossen werden kann.

3.1.2 Personalien

Hier werden die u.a. zur Abrechnung des Einsatzes benötigten Daten eingegeben. Hierzu gehören der vollständige Name, das Geburtsdatum des Patienten, die vollständige Adresse und die Krankenkasse. Die Felder in denen die Krankenkasse, die Strasse und der Ort eingegeben werden, verfügen über sog. Felder mit Auswahl (s.a. Kapitel 4.2). Kann die Software die Strassen bzw. die Postleitzahl der Adresse einem eindeutigen Datensatz zuordnen, so werden hier automatisch die weiteren Angaben ergänzt. Für die Eingabe des Geburtsdatums steht eine Eingabezeile zur Verfügung, die bei der Formatierung des Datums unterstützt un dieses auf Gültigkeit überprüft (s.a. Kapitel 4.1.1 ).

Wenn die Hardware es erlaubt, so besteht des weiteren die Möglichkeit die Patientendaten über die Versichertenkarte des Patienten einzulesen. Diese werden vollständig übernommen und bedürfen keiner weiteren Bearbeitung.

3.1.3 Einsatz

In diesem Dialog werden die Eckdaten des Einsatzes protokolliert. Hierzu gehört das Einsatzdatum, der Einsatzort und das Transportziel, die Besatzung der Fahrzeuge (hier wird die letzte Belegung der Eingaben gespeichert und bei einem neuen Einsatz vorgeschlagen) und die Einsatzzeiten des NEF. Es besteht genauso wie bei dem Transportziel die Möglichkeit - aus einer Datenbank Orte auszuwählen, so dass die Benutzer diese ggf. nicht vollständig eingeben müssen. Auch die Eingabe der Einsatzzeiten soll vereinfacht werden: Es wird davon ausgegangen, dass der Zeitpunkt der Einsatzeröffnung auch der des Alarmes ist. Der Zeitpunkt der Übergabe wird zeitnah mit der Uhrzeit des Protokoll-Druckes sein. Die anderen Zeiten müssen von Hand eingegeben werden.

Eine mögliche Erweiterung in der Zukunft wäre, die Koppelung mit dem Funkmeldesystem (FMS) oder dem Einsatzleitrechner der Leitstelle. Auf diese Weise könnten die exakten Einsatzzeiten, die auf der Leitstelle erfasst wurden, übernommen werden.

3.1.4 Erstbefund

Dieses Fenster bietet die Möglichkeit freien Text einzugeben, in dem das Notfallgeschehen, die Anamnese und evtl. der Erstbefund beschrieben werden können. Da es sich bei diesen Daten um Freitext handelt kann die Software nur sehr beschränkte Eingabehilfen bieten. Durch Aktivierung von in Windows CE definierbaren Tastaturmakros können Standardtexte durch Kürzel übernommen werden. Die Befehlsschaltfläche in der rechten oberen Ecke gibt die Möglichkeit aus einer Gruppe von Standardtexten eine Auswahl von Vorschlägen in den Text einzufügen. Dies wird die Arbeit der menuellen Eingabe um einen wesentlichen Anteil vermindern.

3.1.5 Neurologie

 

3.1.6 Messwerte

 

3.1.7 Diagnose

 

3.1.8 Kreislaufparameter

 

3.1.9 Medikamente

 

3.1.10 Massnahmen

 

3.1.11 Übergabe

 

3.1.12 Ergebnis

 

3.1.13 Bemerkungen

 

3.2 Die Reanimation

3.2.1 Das Eingabefenster 'Reanimation' mit seinen Möglichkeiten

 

4 Allgemeine Hinweise zu Eingabehilfen

Da die Eingabe von freiem Text auf dem HH sich doch etwas komplizierter gestaltet (Buchstabenerkennung bzw. virtuelle Tastatur), soll versucht werden, dem Benutzer so viel wie möglich Eingabehilfen zu schaffen, so dass eine ergonomische Eingabe ermöglicht wird. Da der (aufgrund der minimalen Platzverhältnisse auf dem Display) kurze Text, der das Eingabesteuerelement direkt beschreibt, nicht immer eine eindeutige Beschreibung liefert, besteht die Möglichkeit, durch kurzes Verweilen mit dem Eingabestift auf dem jeweiligen Steuerelement, sich eine ausführlichere Information anzeigen zu lassen, die in der Nähe des Feldes eingeblendet wird. Es wird versucht möglichst viele Felder mit entsprechenden Standardfeldern vorzublegen, die natürlich aber auch noch überschieben werden können. Dann noch notwendige Eingaben sollen - soweit möglich - automatisch ergänzet oder vervollständigt werden. In den folgenden Abschnitten dieses Kapitels sollen die verschiedenen Möglichkeiten kurz erklärt werden.

4.1 Eingabezeilen

Dies sind Eingaben, bei denen das Programm leider nicht viele Hilfen bieten kann. Durch (über Windows CE definierbare) Textbausteine können aber auch hier immer wiederkehrende Formulierungen (z.B. im Anamnese-Eingabe-Feld), durch kurze "Aktivierung" des entsprechenden Textbausteines, abgekürzt werden.

4.1.1 Datum

Bei Eingabefeldern, in denen ein Datum notiert werden soll, bietet einen geschickter Algorithmus Unterstützung, der die Eingaben vervollständigt und auf Richtigkeit überprüft. Durch minimale Daten versucht das Programm nach Abschluss der Eingabe (aus mind. einer Zahl) ein gültiges Datum zu erstellen. Als Anschauung soll folgende Tabelle dienen, die die verschiedenen Möglichkeiten beschreibt:

Eingabe wird zu Bemerkung
4 / 12 04.02.2002 Die Eingabe einer Zahl wird als Tag eines Monates interpretiert. Diese Angabe wird durch den aktuellen Monat und das akutelle Jahr vervollständigt.
4_3
12_6
3_11
04.03.2002
12.06.2002
03.11.2002
Zwei durch Leerzeichen getrennte Zahlen werden als Tag und Monatsangabe interpretiert. Die erste Zahl repräsentiert den Tag und die zweite Zahl steht für den Monat. Das Datum wird nun noch um das aktuelle Jahr ergänzt.
5 5 69 05.05.1969 Drei durch Leerzeichen getrennte Zahlen werden als die entsprechenden Zahlen interpretiert. Die Eingabe wird nun noch durch evtl. führende Nullen und die Trennpunkt erweitert. Das Jahrhundert versucht das Programm ggf. zu ermitteln, indem es testet, ob es sich um ein aktuelles Datum handeln könnte. In unserem Beispiel wäre das jahr 2069 (noch) kein gültiges Datum.
0311 03.11.2002 Eine vierstellige Zahl wird als Tages- und Monats-Angabe gewertet. Fehlende Trennpunkte und die aktuelle Jahreszahl werden von dem Programm eingefügt.
040404 04.04.1904 Aus einer sechstelligen Zahl wird intuitiv ein gültiges Datum formatiert. Auch hier versucht das Programm das Jahrhundert zu ermitteln, in dem es ein mögliches, vergangenes Datum wählt.
10101897 10.10.1897 Vermutet der Benutzer, dass das Programm das gewünschte Datum nicht richtig ermitteln könnte (z.B. bei richtig alten Patienten - s.Beispiel), so kann durch Eingabe einer 8-stelligen Zahl das Datum ganz eingegeben werden und die Software ergänzt nur noch die Trennpunkte.
03.12.2001 03.12.2001 Natürlich besteht auch die Möglichkeit ein korrekt formatiertes Datum einzugeben. Die Software überprüft zwar noch, ob es sich um ein gültiges Datum handelt, stellt aber sonst in der Zeichenfolge nichts um.

Kann der Algorithmus aus der Eingabe kein gültiges Datum bilden, so signalisiert er dies mit einer Fehlermeldung und die Eingabe muss wiederholt bzw. verbessert werden. Dies kann auch bei Eingabeformaten passieren, die zwar inuitiv klar scheinen aber nicht durch den Algorithmus gelöst werden können (z.B. kann mit "203" der "20.03.2001" oder der "02.03.2001" gemeint sein. Bei solch unklaren Situationen muss die Eingabe ergänzt werden um eine eindeutige Zuordnung zu erlauben).

Eine weitere Unterstützung, die bei den meisten Eingabefeldern die Angabe eines Datums unterstützen soll, ist ein von Windows implementiertes Steuerelement: Rechts neben der jeweiligen Eingabezeile befindet sich ein Knopf, über den dieses Steuerelement aktiviert werden kann. Es öffnet sich dann ein neues Fenster, welches einen Monatskalender darstellt, in dem der Benutzer durch monatsweises Blättern ein Datum auswählen kann, welches dann in das aktuelle Feld übernommen wird.

4.1.2 Uhrzeiten

Vergleichbar mit der Eingabeunterstützung von Kalenderdaten bietet das Programm auch Hilfe bei der Eingabe von Uhrzeiten. Durch Angabe von möglichst wenig Zahlen soll aus der Eingabe eine gültige Uhrzeit erzeugt werden. Als Anschauung soll auch hier eine Tabelle dienen, die die verschiedenen Möglichkeiten beschreibt:

Eingabe wird zu Bemerkung
3_24
12_3 23_59
03:24 Zwei durch Leerzeichen getrennte Zahlen werden als Stunden- und Minutenangebe interpretiert. Die erste Zahl stellt dabei die Stunde dar und die zweite die Minuteneingabe. Die Zahlen werden ggf. durch führende Nullen ergänzt und durch ein Trennzeichen ergänzt.
1208
0852
12:08 Eine vierstellige Zahl (auch mit führender Null) wird intuitiv in eine gültige Uhrzeit formatiert. Es wird ein Trennzeichen zwischen der Stunden- und der Minutenangabe eingefügt.
12:45 12:45 Auch hier besteht die Möglichkeit direkt eine fertig formatierte Uhrzeit einzugeben. Sie wird nur noch auf ihre Richtigkeit überprüft.

Kann der Algorithmus aus der Eingabe keine gültige Uhrzeit erzeugen, so signalisiert er dies mit einer Fehlermeldung und die Eingabe muss wiederholt bzw. verbessert werden. Dies kann auch bei Eingabeformaten passieren, die zwar inuitiv klar scheinen aber nicht durch den Algorithmus gelöst werden können (z.B. kann mit "203" die Zeit "20:03" oder "02:03" gemeint sein. Bei solch unklaren Situationen muss die Eingabe ergänzt werden um eine eindeutige Zuordnung zu erlauben).

4.2 Eingabezeilen mit Auswahl

Bei Feldern mit immer wiederkehrenden Eingaben (z.B. Strassen- und Ortsnamen, Krankenkassen, Medikamenten, durchgef. Massnahmen) greift der Rechner auf eine im Hintergrund liegende Datenbank zurück und versucht schon bei Eingabe der ersten Zeichen den Text entsprechend zu vervollständigen. Zu erkennen sind diese Eingabefelder am Pfeil an der rechten Seite des Steuerelementes (s.a. Grafik).

Hier sehen Sie bald die Grafik einer solchen Kombobox

Nach Bestätigung der Eingabe wird der entspechende ergänzte Text übernommen (z.B: aktive Eingabe "Rilk"; Anzeige " Rilkestrasse"; nach Bestätigung wird der ganze Name der Strasse übernommen). Findet das Programm in der Datenbank keinen passenden Datensatz, so wird kein ergänzter Text mehr angezeigt und eine freie Eingabe (dann allerdings ohne Unterstützung) ist möglich.

Bei einigen dieser Textfelder werden allerdings NUR die Vorgaben aus der zugrundeliegenden Datenbank als Eingabe zugelassen. Hier muss der Benutzer eines dieser Elemente auswählen um das Feld verlassen zu können.

4.2.1 Eingabezeilen mit Auswahl von kodierten Inhalten

Bei einigen Eingabefeldern werden Daten vorgegeben, die in der Medizin auch als Zahlenwerte kodiert sind (z.B. die Einzalwerte der Glasgow-Coma-Scale (GCS)). Hier besteht neben der Texteingabe auch die Möglichkeit, eine Zahl einzugeben. Es wird dann der Text angezeigt, den dieser Wert repräsentiert.

4.3 Listenfelder

4.4 ...

5 Grundsätzliches zur Bedienung des Handheld PC


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letzte Änderung: 23.Jun 2005

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