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A successfull
tool is one that was used to do
something undreamt of by its author.
[1]
- Stephen C. Jonson
Im Rahmen meiner "Computer-Laufbahn" habe ich diverse Tools
und Programme entwickelt oder war beratend an anderen Projekten beteiligt.
Nachdem ich ca. 1986 stolz darauf war, dass mein erstes Programm auf meinem
ersten Computer (einem Commodore VC
20) das tat, was ich mir vorher ausgedacht hatte:
10 A=1
20 Print A
30 A = A + 1
40 GoTo 20
... so entwickelte ich später (nach dem ersten PC) aufwendigere
Programme, die z.B. PCX-Grafiken (damals DAS Dateiformat!) ausgeben konnten
oder mit meinen HandScanner (Mustek
205) Daten austauschten.
Nun begann ich 1989 mit meinem Zivildienst und die Wege bahnten sich:
Während der Zeit half ich schon mal bei Computerproblemen und programmierte
ein Arbeitszeiterfassungsprogramm, so dass sich die Mitarbeiter zum oder
vom Dienst kommend auf einem "Atari
Portfolio" die Arbeits-Zeiten bestätigen lassen konnten. Zum
Monatsende gab es dann eine Übersicht, die auf einem PC mit den transferierten
Daten erstellt werden konnte. (Das Programm wurde 1989 entwickelt - leider
habe ich es durch unvollständige System-Backups irgendwann mal "verloren"
- also bleibt mir nur die Erinnerung...)
Durch meine folgende ehrenamtliche Tätigkeit beim Deutschen
Roten Kreuz im Rhein-Sieg-Kreis (auf der Rettungswache Swisttal) entstanden erste kommerzielle
Produkte, von denen die wichtigsten unten aufgeführt werden sollen:
- Das DOS-Tool FUAL.EXE. Es
kann über eine Soundkarte, die man an den Funk anschließt, die
damals im Rettungsdienst üblichen Funkmeldempfänger ("Piepser") 'auslösen'.
Es sind Mehrfachalarmierungen und Sirenenalarme möglich. Diese preiswerte
(aber leider funktechnisch nicht zugelassene) Tool kann aufwendige Hardwarelösungen
vollkommen ersetzen. Es wurde u.a. von dem Einsatzleitsystem
ELSY
genutzt, um die Besatzungen der Fahrzeuge automatisiert zum Einsatz
zu schicken.
- Das Programm Status.EXE.
Ein in C++ (und der DOS-Fenster-Oberfläche 'Turbo
Vision') entwickeltes Programm, welches von einer PC-Steckkarte
Daten einliest und so die Stati auf einem Bildschirm anzeigt. Über variable
(Wildcard-) Filter zu spezifizierende Fahrzeug- oder Statustypen können
durch akustische Signale signalisiert werden und für andere Programme
auf einem Datenträger hinterlegt werden.
(für 'Nicht-Rettungsdienstler': Um den Funkverkehr im
Rettungsdienst zu entlasten, nutzen viele Rettungsdienstbereiche ein
System, mit dem die Fahrzeuge über eine 10er-Tastatur ihren aktuellen
Status (z.B. 'im Krankenhaus' oder 'Einsatzbereit Wache') durch ein
kurzes digitales Signal, der Rettungs-Leitstelle über Funk mitteilen.)
Durch ein Programmierpraktikum an der Uni kamen erste Kontakte
mit dem Datenbanksystem Microsoft Access zustande. Hier wurde eine
Software entwickelt, die es dem Support des Instituts für Informatik III
ermöglicht den Hardware-Bestand zu verwalten. (Anfangs habe
ich mich gestäubt mich (als 'alter' C++- und Java-Programmierer) wieder
mit Visual Basic für Access zu beschäftigen - musste dann aber
feststellen, wie sich diese Sprache entwickelt hat und bin nun überzeugter
(?) Entwickler von MS Access-Anwendungen und -Tools.)
laufende Projekte
- kleinere und mittlerweile auch große
Tools in Perl (MP3-Organizer, Artikel-Datenbank mit 'Suchmaschine',...)
- Einsatzerfassungs-Software
EVA - Wurde für die rd. 20 Rettungswachen im
Rhein-Sieg-Kreis
entwickelt, so dass die Mitarbeiter nach einem Einsatz die abrechnungsrelevanten
und medizinischen Daten auf dem Standort erfassen können. Diese werden
per Datenfernübertragung zur Abrechnungsstelle übertragen.
- Abrechnungssoftware ADAM
- übernimmt die von EVA eingespielten Daten, um diese nach Sichtung
an die Krankenkassen weiterzugeben. Dies geschieht z.Zt. noch durch
gedruckte Rechnungen, soll aber bald durch den elektronischen Austausch
der Daten zu den Krankenkassen realisiert werden.
(ADAM und EVA wurden in Zusammenarbeit mit der Fa.
ParamedicComputer
entwickelt.)
- Meine Diplomarbeit:
Als Nebenprodukt zur eigentlichen Arbeit (Entwicklung eines Leitfadens
zum Interfacedesign auf Pocket PC) wird ein Programm für einen Pocket
PC entwickelt, mit dem die Notärzte im Bereich Bonn Nord die Daten der
Patienten, das Notfallgeschehen und die eingeleitete Behandlung festhalten.
Dieses Programm soll (erst mal in Bonn :-)) das in Deutschland übliche
Notarzt-Protokoll ablösen, welches von der DIVI
herausgegeben wurde.
- diverse Kleintools für den täglichen Gebrauch, programmiert in Pascal
(damals), C, C++, Perl ;-)
abgeschlossene Projekte:
- Y2k-Checkup In Zusammenarbeit
mit Dipl.Ing. U.Graßmeyer entwickeltes Tool zur Übernahme des
Datenbestandes aus MECS (Verwaltungsprogramm für medizintechnische
Anlagen) in MS Access. Das Programm ermöglichte dann eine Bestandsführung
der medizintechnischen Geräte des Knappschaftskrankenhauses Bochum und
Erfassung der Jahr-2000-Fähigkeit der Geräte.
Übersetzungs-Tool
Englisch-Deutsch/Deutsch-Englisch. Nach Übernahme der Daten eines großen
Datenbestandes bietet dieses Programm ein Frontend zur Übersetzung von
über 200.000 Einträgen.
- Word-Generator - Access-Tool,
welches MS Word startet und spezifizierte Einträge (Adresse, Datum,
lfd. Nummer, etc.) aus der Datenbank in Felder einer Word-Vorlage einfügt.
Jede "Aufruf-Aktion" wird in der Datenbank unter einer laufenden
Nummer dokumentiert.
- Photoschau - Mit diesem in Perl entwickelten Tool kann man
für alle Bilddateien, die sich in einem Verzeichnis befinden (z.B.
durch eine Digitalkamera erstellt ,-) eine "Dia-Schau" erstellen.
Von den generierten HTML-Seiten gibt es jeweils Verweise auf die nächste
Datei, die das nächste Bild anzeigt. Damit die Bilder immer auf
den Bildschirm passen, können natürlich über Optionen
Größeneinstellungen oder weitere Parameter spezifiziert werden.
- Book2HTML - Wer verschiedene Browser benutzt, der ärgert
sich schon mal darüber, dass ein Bookmark aus dem anderen
Programm nicht auch im gerade genutzten Browser verfügbar ist.
Dieses Programm durchstöbert die Bookmarks verschiedener Browser
(z.B Opera, IE, Netscape,...) und speichert die Verweise übersichtlich
in einer HTML-Datei.
- Aktie - Mit diesem Programm kann ich auf meiner Festplatte
viele eigene kleinen (Test-)Aktiendepots verwalten - dann natürlich
auch immer mit den aktuellen Aktienkursen, die ich mir über das
Internet bei einem entsprechenden Anbieter hole ;-) Mit einem CGI-Frontend
(also mit jedem beliebigen Internet-Browser) können die Depots
verwaltet werden. Es gibt natürlich auch eine Kommandozeilenversion.
- Chat - ein kleines (sehr einfaches) Tool, welches es erlaubt
auf der Kommandozeile mit anderen Anwendern im Internet zu chatten (Sockets
sind schon 'was dolles...)
--
[1] "Ein
Werkzeug ist dann erfolgreich, wenn damit Dinge getan werden, an die sein
Urheber nie gedacht hätte."
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letzte Änderung:
07.Feb 2005
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